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Fuerteventura | Cotillo | La Vaca Azul

Cotillo ist ein Fischerort im Norden der Insel, der einen rauen Charme versprüht. Das Meer ist hier aufbrausender und die Brandung höher als bei den Stränden der Ostseite. Das bekannte Fischrestaurant „La Vaca Azul“ liegt am alten Hafen von Cotillo.

„La Vaca Azul“ heißt die blaue Kuh, was auch der schnell erkennt, der nicht Spanisch spricht. Denn mitten auf dem Restaurant thront ein ebensolcher großer Milchlieferant. Obwohl ein Gast am Nebentisch eine sehr schmackhaft aussehende Pfanne mit Zicklein hatte, entschieden wir uns ob der Kulisse für Fisch. Wir hatten einen gegrillten Vieja, den am häufigsten vorkommenden Fisch der Kanaren, und ein Thunfischtartar. Der Vieja, eine Art Papageienfisch, war saftig und sehr lecker. Das Tartar war ordentlich, aber nicht umwerfend. Als Extra kam ein kleines Kätzchen vorbei, das Fischkopf und –schwanz verspeiste, die wir ihm hin warfen.

Wirklich fantastisch und der Grund warum ein Besuch im Vaca Azul so empfehlenswert ist, ist der Blick auf den alten Hafen und das Meer. Die Einfahrt in den Hafen ist selbst für kleine Fischerboote schmal und gefährlich, der Wellengang oft rau. An der Felswand gegenüber des Vaca Azul steht in großen Lettern „viva la virgen del buen viaje“, es lebe die Jungfrau der guten Reise. Als wir schon fertig waren, setzte sich ein älterer Mann an den Tisch neben uns. Er war allein und bestellte eine Flasche Weißwein, sonst nichts. Er hat sicherlich die nächsten zwei Stunden nur auf’s Meer hinausgeschaut und seinen Wein genossen. Wir haben ihn beneidet, als wir zurück nach Castillo fahren mussten.

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Vaca Azul

Blick auf's Meer vom Vaca Azul

Alter Hafen Cotillo

Blaue Kuh