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Fuerteventura | Betancuria | Casa Santa Maria

Betancuria ist ein malerisches Bauerndorf in der Mitte der Insel. Da es geradezu der Prototyp des idyllischen Dörfchens ist, besuchen den Ort viele Touristen, die sogar busladungsweise angeliefert werden.

Da auch wir an der ursprünglichen Kultur von Fuerteventura interessierte Touristen sind, haben wir uns selbstverständlich eingereiht und mit dem Mietwagen auf unserer zweiten Inseltour auch Betancuria besucht. Das Dorf hat eine sehenswerte Kirche, ist recht grün und ansehnlich. Zudem beherbergt es mit dem Casa Santa Maria eines der gehobenen Restaurants von Fuerteventura, das feine Küche und ein sehr ansprechendes Ambiente bietet.

Zunächst haben wir Bekanntschaft mit dem strengen Service des Casa Santa Maria gemacht. Die Gäste neben uns wurden aus dem Restaurant gebeten, weil sie nur Vorspeisen bestellen wollten. Zwar hatten wir vorher auch nur ein Mittagsmenü und eine Vorspeise für zwei Personen bestellt, aber energischer und zudem mit einer demi Bouteille Rioja geordert, was uns wahrscheinlich vor dem Rauswurf bewahrte.

Das Essen im Casa Santa Maria ist von sehr ordentlicher Qualität, wenn auch keine Haute Cuisine. Wir hatten eine schmackhafte Hühnersuppe, eine schöne Terrine mit Schinken, nur durchschnittlichen Fisch als Hauptgang und eine Schokoladen-Mousse als Dessert. Ausgezeichnet hingegen war der Wein, ein Rioja Lealtanza Reserva von 2000.

Casa Santa Maria Betancuria
Casa Santa Maria Ibero
Casa Santa Maria Kueche